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News: Presse und CDU

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Gestern des Hamburg-Journal und die CDU Hamburg, heute DIE WELT und in der Vergangenheit die TAZ

Liebe Mitglieder, liebe Angler, liebe Behörde!

Es ist schon klasse, dass wir gehört werden und würden uns wünschen mehr ins Boot genommen zu werden.

So wie dieses Gesetz entstanden ist, so wenig wie wir Angler, die seit Jahrzehnten ausbilden, kostenlose Angelkurse geben, Besatzmaßnahmen durchführen, Angler in Vereinen organisieren und viele Naturschutzprojekte durchführten, werden einfach ignoriert, links liegen gelassen oder nur am Rande zu einer GEMEINSAMEN Stellungnahme gebeten.

Es war einfach falsch vom rot-grünen Senat bzw. von der Fischereibehörde sich nur mit einer sehr kleinen Gruppe zusammen zusetzen. Lediglich die CDU Hamburg unterstützt uns Angler und stellte kleine Senatsanfragen, die von Ihnen fast schon ignoriert wurden. Der rot-grüne Senat hätte schon bei diesen Anfragen aufwachen müssen, um zu erkennen, dass hier etwas gewaltig in die Hose geht. Gehört Hamburg eigentlich IHNEN oder den Bürgern dieser Stadt? 

Uns nervt es extrem, dass wir uns schon wie Bittsteller fühlen, wenn wir gute Argumente vorweisen und darum bitten, diese sinnvoll umzusetzen. Stattdessen werden wir Angler seit Jahren nur noch gemolken. Alles wird teurer, früher angelten wir vom Boot aus auf der Bille für 5 Euro, oder auf der Dove-Elbe für 21 Euro. Früher brauchten wir Hamburger auch keine 10 Euro extra für das Angeln in der Ostsee bezahlen, und nun werden überall Küstenschein extra verlangt, das Angeln von Boot aus wird immer teurer und dann planten Sie auch noch die Jahresgebühr für jeden Angler um 400 % zu verteuern! Schämen Sie sich nicht für solche Ideen?

Wir Angler sind doch keine Kühe, die nur noch gemolken werden sollen!

Unser Verein repräsentiert über 3600 Angler in Hamburg. Im Hamburger Anglerverband sind ca. 18000 Angler organisiert und lediglich der Verband sollte/ durfte nur eine STIMME abgeben. Wir haben über 20 sinnvolle Änderungen eingereicht, wo sind diese geblieben? Wir sind im Verband mit Abstand der größte Verein und zahlen den Löwenanteil der jährlichen Einnahmen in diesem Verband - DAS KANN NUR IN DIE HOSE GEHEN!

Wir haben der Fischereibehörde angeboten mit uns zu sprechen, wir haben eine ganze Menge an kritischen Punkten vorgetragen, aber auch Teile im neuen Gesetz gelobt. Und was wurde daraus? Nichts!

Viele Themen sind im neuen Gesetz mal wieder nicht zu Ende gedacht, und nun heißt es Schadensbegrenzung.

Wir würden uns vom Senat - von der Behörde - wünschen eingeladen zu werden, damit ALLE Gruppen der Angler angehört werden, um dann einen gemeinsamen Weg zu gehen.

Wir können auch nur an den Rot-Grünen Senat appellieren, ziehen Sie das brutale Durchboxen in der Bürgerschaft nicht wie geplant durch, legen Sie alles auf Eis und hören Anglern zu, die mehr zu sagen haben, als nur blah blah!

Die Fischereibehörde muss auch endlich mal begreifen, dass alles was geplant ist - transparent gemacht werden muss. Dieses Gesetzt gibt der Behörde doch alle Macht der Welt um frei zu handeln, wie es gefällt!

Was alleine passiert mit der Anglerausbildung? Wir reden hier von Menschen, die Fische betäuben und töten sollen. Mittlerweile werden Massenveranstaltungen durchgeführt, Prüfungsfragen werden zusätzlich für 20 Euro angeboten und vermarktet, und keine sagt etwas dazu! Das ist doch grauenhaft!

In Hamburg bilden 10 Angelvereine aus. Unser Verein gehört auch zu diesen und wir bilden mit Herzblut aus. Wir haben bis dato an 2 Wochenenden die Teilnehmer mit jahrzehntelanger Erfahrung unterrichtet. Wir haben mehr unterrichtet und vermittelt als vorgegeben und wir hatten immer ein sehr gutes Gefühl, denn wir wollen den Fischen, die gefangen werden, einem Sinn geben. Angeln bedeutet mehr, als nur eine Pose im Wasser anzuschauen.

Nun werden wir dazu gezwungen unsere Kurse auch noch mit weniger Stunden anzubieten, nur damit die "Konkurrenz" uns nicht die Teilnehmer wegnimmt. Stattdessen wachsen Onlineanbieter, die diese Kurse anbieten, nur damit man schneller seinen Angelschein bekommt. Das ist doch Wahnsinn pur! Haben Fische nicht ein Recht darauf human behandelt zu werden. Sind Fische nicht auch Lebewesen, die Schmerzen empfinden? Wir vermitteln in unseren Unterrichtsstunden u.a. auch Moral und Verständnis, damit jeder Angler mit einem vernünftigen Sinn zum Angeln geht. Hier wären unbedingt sinnvolle Änderungen notwendig, die aber die Verantwortlichen einfach verschlafen.
Uns ärgert es dann auch noch umso mehr, wenn sie Grünen-Politiker, die sich sonst damit rühmen, die Retter der Natur zu sein, sich aber dafür nicht zu interessieren. Wann wachen Sie bloß auf, aus ihrem Dornröschenschlaf.

Bedenken Sie bitte, dass wir Angler es waren und sind, die unzählige Wasserstrecken jährlich bewirtschaften, hegen und pflegen und ohne unsere Vereinsgelder Gewässer bereits ohne einen vernünftigen Fischbestand wären.

Angel-Guides gehören ins Stadtbild wie viele andere Leute auch, aber sie haben die Fischwelt niemals so geprägt wie die Angelvereine in Hamburg bzw. in ganz Deutschland.

Wenn nun aber diese Gruppe viele Vorteile erhalten soll, dann ist es ein Schlag in den Bauch und ein respektloses Verhalten, was nicht zu toppen ist.

Und ganz zum Schluss lieber Rot-Grüner Senat, auch wenn der Jahrverlag in Hamburg ansässig ist und die Zeitschrift Der Blinker zum Verkauf anbietet, ist es dennoch kein Verlag, der in den letzten Jahrzehnten auch nur einen einzigen Fischbesatz geleistet oder gar Gewässerpflege betrieben hat, wie die Hamburger Angelvereine. Also lassen Sie es in Zukunft dieses als Argument für geplante Gesetze zu benutzen, dass sind lediglich nur journalistische Nebelbomben.

Viele Angelvereine mit und ohne eigene Gewässer haben dieses aber getan. Schauen Sie zum Beispiel mal bei Hamburg-Räumt Auf rein, dort sehen Sie wie viel Müll von Angelvereinen freiwillig gesammelt wurde. Alleine unser Verein hat in den letzten Jahren folgende Bereiche und Naturschutzgebiete gesäubert: Kattwybrücke, Fischmarkt, die Reith, Dove-Elbe, Elbstrom (u.a. auch in Naturschutzbereichen), Bille-Insel und Neue Hafencity gehörten u.a. zu unseren Leistungen.

Wir reichen jedem die Hand, der es ernst meint und helfen mit, einen sinnvolle Sache auf den Weg zu bringen.